Geschichte * Unser Ehrenbild aus
dem 19. Jahrhundert

Das Ehrenbild war lange Zeit in unserem dahmaligen
"Vereinslokal" Gasthaus Brendel zu sehen. Es schmückte
dort den Gastraum und jeder konnte es bewundern. Es kam
unter strittigen Umständen in die Hände des Heimat-
und Geschichtsvereins Neunkirchen (HuGNK) und war dann lange
Zeit im Museum Hopfenscheune in Speikern ausgestellt.
Die Feuerwehr Speikern hat nach Fertigstellung des Gerätehauses
um Rückgabe des Bildes gebeten. Seitdem ist es aus
der Hopfenscheune verschwunden.
Am
11.05.2010 hat der Vorsitzende des HuGNK Herr Franz Semlinger
im Beisein von Herrn Bürgermeister Kurt Sägmüller
den beiden Vorsitzenden der FF Speikern das Ehrenbild der
FF Speikern zurückgegeben.
Damit ist der Rechtsstreit zwischen den
beiden Vereinen beendet.
Hier alles Wissenswerte zum Streit um unser
Ehrenbild:
Im Rechtsstreit um unser Vereinsbild wurde
nun einem Vergleich zugestimmt.
Es wird ohne Anerkennung einer Rechtspflicht
und ohne Präjudiz für andere Fälle folgender
Vergleich geschlossen:
1.) der Beklagte (der HuGNK) wird dem Kläger (FF Speikern)
das streitige Ehrenbild übergeben
2.) Es besteht Einigkeit darüber, dass der Kläger
(die FF Speikern) das Bild zum Eigentum behält.
3.) Die Beklagte (der HuGNK) ist berechtigt, die vorhandene
Reproduktion des Bildes jederzeit frei zu benutzen
4.) Die Kosten des Rechtsstreites werden gegeneinander aufgehoben
Durch das Amtsgericht Hersbruck wurde ein
Termin zur Güteverhandlung mit unmittelbar anschließenden
Haupttermin bei Erfolglosigkeit der Güteverhandlung
festgesetzt.
Die Verhandlung findet
am Freitag, den 16.04.2010 um 10.30 Uhr,
im Amtsgericht Hersbruck
Sitzungssaal 102 im OG, Schloßplatz 1 in Hersbruck
statt.
In der Jahreshauptversammlung am 19.02.2010
wurde unter Punkt 9 der Tagesordnung "Rückgabe
des Vereinsbildes" über die bisherige Vorgehensweise
im Streit mit dem HuGNK und über die geplanten weiteren
juristischen Schritte berichtet.
Aufgrund des Verhaltens des HuGVN
und nach mehreren Versuchen einer gütlichen Einigung
sah man sich auf Seiten der Feuerwehr zur Klageerhebung
gezwungen. Diese wurde nun durch einen Rechtsanwalt eingereicht.
Die Verantwortlichen der FF Speikern bedauern es sehr, dass
man einen anderen Verein aus der gleichen Gemeinde verklagen
muss, um sein Eigentum zurück zu erhalten.
Der 1. Vorsitzende des HuGNK Herr F. Semlinger
hat am Mittwoch, den 16.09.2009 einen von Bgm Kurt Sägmüller
vermittelten Gesprächstermin platzen lassen.
Am Mittwoch,
den 16.09.2009 hat der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins
Neunkirchen (HuGNK), Herr Franz Semlinger, einen Gesprächstermin
zwischen dem HuGNK und der FF Speikern zur Klärung
und Meinungsaustausch bezüglich der Rückgabe unseres
Ehrenbildes platzen lassen. Begründung: Es waren zwei
Vertreter der FF Speikern (1.Vorstand Armin Glashauser und
2.Vorstand Jürgen Haas) im Amtszimmer des Vermittlers
Herrn Bürgermeister Sägmüller anwesend.
Darauf Bezug nehmend
erging nachfolgender Brief an alle Mitglieder, Freunde und
Gönner der Feuerwehr Speikern:
Stellungnahme
der Feuerwehr Speikern zum Schreiben des HuGNK vom 30.08.2009
und dem Telefonat mit Herrn Semlinger am 03.09.2009
Aufgrund der öffentlich geführten
Diskussion seitens der Feuerwehr im Internet und auch in
Gesprächen mit verschiedenen Bürgern unserer Gemeinde
hat der HuGNK mit einem Schreiben vom 30.08.2009 reagiert.
Herr Semlinger suchte weiter das Gespräch mit Vorstand
Armin Glashauser durch einen Telefonanruf am 03.09.2009.
Nachfolgend ist das Schreiben des HuGNK mit
Datum 30.08.2009 und die Stellungnahme der Feuerwehr Speikern
hierzu zum Lesen bereitgestellt.
Offener Brief an die Mitglieder des HuGNK
wurde nicht entgegengenommen
Die Feuerwehr Speikern schrieb einen
offenen Brief an die Mitglieder des Heimat und Geschichtsvereins.
Dieser wurde dem 1. Vorsitzenden Franz Semlinger als Einschreiben
gegen Rückschein mit Datum vom 18. August 2009 mit
der Bitte um Weiterleitung an die Mitglieder zugesand. Hierzu
wurden 50 Kopien des Schreibens beigelegt. Leider wurde
diesem die Annahme verweigert und ungeöffnet unserem
Vorstand Armin Glashauser auf dem Postwege zurückgebracht
- dieses Verhalten ist uns unerklärlich!
Da wir davon ausgehen, dass nicht alle Mitglieder des HuGNK
über den Sachstand in dieser Angelegenheit Bescheid
wissen, wählten wir den Weg über einen offenen
Brief.
Um alle Interessierten trotzdem über den Inhalt dieses
Briefes zu informieren, haben wir diesen hier zum Lesen
bereitgestellt (zum Lesen bitte jeweils auf den Brief klicken):
Zum Leserbrief unseres Vorstandes Armin
Glashauser in der Pegnitz-Zeitung:
Am Freitag, den
14. August 2009 war ein "Leserbrief" von unserem
Vorsitzenden Armin Glashauser in der Pegnitzzeitung abgedruckt.
Leider war er nicht das Original. Er wurde sinnentstellend
gekürzt und wurde damit aus Sicht der Feuerwehr zensiert.
Es wurden dadurch wichtige Fakten vertuscht.
Damit sich jeder selbst ein Bild davon machen kann, haben
wir den unzensierten Text hier zum Lesen bereitgestellt.
(die nicht gedruckten und damit zensierten
Stellen sind gekennzeichnet):
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Sehr
geehre Damen und Herren,
bezugnehmend auf den Leserbrief von Herrn Dick betreffend
„Gemeinderäte mit Weitblick“ möchte
ich nachfolgenden Leserbrief schreiben:
"Dass
der im Leserbrief zitierte Bericht in der PZ wohlwollend
für den Heimat- und Geschichtsverein Neunkirchen
(HuGNK) war, sollte nicht verwundern
wenn man weiß, dass dessen Vorsitzender freiberuflicher
Mitarbeiter der PZ ist, und den Bericht vermutlich
selbst geschrieben hat. Herr Dick erweckt den
Eindruck als würde der HuGNK von Seiten der Gemeinde
ungerecht behandelt. Dies kann ich so nicht bestätigen.
Als Vereinsvorsitzender habe ich regelmäßig
sowohl mit der Gemeinde Neunkirchen als auch mit den
Verantwortlichen des HuGNK zu tun. Dabei habe ich
festgestellt, dass eine Zusammenarbeit mit der Verwaltung,
den Bürgermeistern und den Gemeinderäte
gut funktioniert, wenn ruhig, sachlich mit ihnen verhandelt
und seine Zusagen einhält. Auf der anderen Seite
ist eine gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen
(!) des HuGNK nur dann möglich, wenn man sich
den Bedingungen des HuGNK bedingungslos unterwirft.
Diese Einschätzung teilen andere Vorsitzende
von Neunkirchener Vereinen, wie ich aus
Gesprächen weiß. Wir selbst haben
Ungereimtheiten mit dem HuGNK durch Hilfsdienste bei
Hopfenfesten in Speikern und
betreffend der Rückgabe des Ehrenbildes der FF
Speikern. Dieses Bild kam unter dubiosen Umständen
in die Verwahrung des HuGNK. Eine Rückgabe des
Ehrenbildes an die FF Speikern soll nur gegen einen
unterschriebenen Leihvertrag erfolgen. Dies ist für
uns inakzeptabel.
Die
Verantwortlichen (!) des HuGNK sollten sich überlegen,
wie ihr Verhalten gegenüber den örtlichen
Vereinen und der Gemeinde Neunkirchen wirkt. Aus meiner
Sicht fördert dieses nicht den dörflichen
Frieden und die Zusammenarbeit mit anderen. Nur weil
man selbst rührig ist, hat man nicht mehr Rechte
und kann über andere bestimmen."
Armin
Glashauser
Vorsitzender FF Speikern
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Zum Vergleich hier die abgedruckte
und unserer Meinung nach "zensierte" Version aus
der Zeitung vom 14. August 2009:

Weitere Informationen zum Thema folgen hier in Kürze...